Beruf — Immer mehr Mobbing an deutschen Arbeitsplätzen!
Geschrieben von vs
Nicht nur, dass es generell seit längerer Zeit schwierig ist, hierzulande überhaupt eine Anstellung zu bekommen - nein, dann wird die Sache mit dem Mobbing am Arbeitsplatz auch noch immer schlimmer.
Seit einigen Jahren wird das Thema offen angesprochen und diskutiert. Das sogenannte “Teamwork”, von dem so viele Arbeitgeber träumen, wird meist zum Alptraum für den Mitarbeiter.
Immer mehr Kollegen suchen am Arbeitsplatz nicht den Kollegen, sondern das Opfer, an dem sie ihre angestaute Wut und Unzufriedenheit auslassen können.
Passiert Mobbing auf gleicher Hierarchieebene, ist die Möglichkeit sich zu wehren in manchen Fällen noch gegeben, steht man in der Rangebene hinter dem “Täter”, so wird es immer unwahrscheinlicher, dass sich die Situation ändert.
Eine Umfrage des Sozialforschungsinstituts IfaK hat ergeben, dass in deutschen Unternehmen jeder 8. Mitarbeiter gemobbt wird, das sind landesweit fast 4 Mio. Beschäftigte, die betroffen sind.
Hierbei ist wegen des Geschlechtes kein Unterschied zu machen: es trifft genausoviele Männer wie Frauen.
Allerdings kann man diese Tendenz ja auch in anderen Alltagssituationen erkennen, sei es im Sportverein, im Ladengeschäft oder im Straßenverkehr. Da wird die Autobahnfahrt auch schnell mal zum Kriegsschauplatz!
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22. Januar, 2008 um 16:00 Uhr
Bei uns, beim Offenen Kanal Lübeck, ist es so, dass von Mobbing über-
haupt keine Rede sein kann.
Denn wenn man sich, bei uns, an die Regeln hält, dann ist es ein sehr gutes
Arbeiten.
Mag sein, dass es bei anderen Sendern anders ist.
Also, beim NDR Landesfunkhaus in Kiel möchte ich auch nicht arbeiten
wollen.
Denn da kann es sein, dass da Intrigen gesponnen werden.
Wir sind ein Bürgersender und wer bei uns richtig mitzieht, der hat auch
in Sachen Mobbing gar nichts zu befürchten.
Ja, so etwas gibt es bei uns gar nicht.
Das meint Hartmut Holz aus Lübeck
Offener Kanal Schleswig-Holstein
Studio Lübeck
24. Januar, 2008 um 16:47 Uhr
Immer mehr wird der ruhige, oder auch schüchterne Mitmensch
in unserer immer ellenbogenhafter und Vitamin “B” bezogenen Gesellschaft
auf die verletzendste Art böswillig “verarscht”,
Ich habe es selber bei Arbeitskolegen (m/w) miterlebt
wie bewußt “der Schwächere” diffamiert, und es sogar vom Vorgesetzten
mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen wurde,
Wer da als Mitarbeiter für Gerechtigkeit eintritt,
und diese Vorgehendsweise verurteilt,
wird sogar noch als Nestbeschmutzer abgetan
da ja der Denunziant sich in seinem Umfeld sicher fühlt
und von Vorgesetzten nichts zu befürchten hat.
Also ist es grundsätzlich ein Problem
der verantwortungslosen Führungsebenen in allen Schichten der Bevölkerung einfach die Augen zu verschließen und akzeptiert es stllschweigend
und ninnt es gern als Mittel zur hilfreichen Auslese
unter den Mitmenschen
ohne eigene Verantwortung die Finger zu beschmutzen
wie heißt es doch so schön
” der Fisch (die Gesellschaft) fängt am Kopf an zu stinken ”
G.Weiß - 24.1.2008 - 16:58