Beruf — männliche Kollegen bevorzugt
Geschrieben von aku
Viele Frauen haben selbst schon den alltäglichen Zickenterror am Arbeitsplatz kennen gelernt, wenn der Anteil an weiblichen Mitarbeitern sehr hoch ist. Eine neue Studie ergab, dass sich Frauen bedeutend wohler fühlen, wenn sie männliche Kollegen haben. Die Studie wurde von dem Karolinska Institut, Stockholm, Schweden, durchgeführt.
Man befasste sich hierbei mit den Zusammenhängen zwischen Arbeit und der Gesundheit. Die Zickerei unter den Frauen selbst bremst nicht nur die persönliche Motivation, sondern beeinflusst auch das Wohlbefinden der Frauen. Hinzu kommt das Konkurrenzdenken unter Frauen bedeutend höher ist als unter männlichen Mitarbeitern. Dort wo überwiegend Frauen zusammenarbeiten, fühlen diese sich nicht wohl und werden bedeutend schneller krank. Die Studie namens „Gesundheit und Zukunft“ ist jedoch noch nicht abgeschlossen und läuft bis zum Jahr 2008, man hofft in dieser Zeit Licht in diesem Zusammenhang zu bekommen. Doch schon jetzt wurde deutlich, das Frauen in weiblich dominierenden Berufen häufiger und länger fehlen, als Frauen die in Männerdomänen arbeiten. Mit den Krankschreibungen würden die Frauen internen Konflikten aus dem Weg gehen, so Lena Ekenvall, Mitautorin der Studie. Auch deutsche Experten haben auf Grund der Studie einen neuen Ansatz gefunden. Doch es gibt auch Vermutungen in anderer Richtung. Demnach hätte die häufige Krankmeldung der Frauen eher etwas mit der Werteinschätzung, mit fehlender Anerkennung und der geringeren Bezahlung zu tun, gibt Michael Gümbel von der Sujet Unternehmensberatung in Hamburg zu bedenken.
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