Essen — Wie gesund ist Tiefkühlkost?
Geschrieben von tm
Sind Tiefkühlgemüse tatsächlich so schlecht, wie ihr Ruf es ihnen immer vorauseilt? Eine Studie der Universität Hamburg unde der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, belegen nun das Gegenteil.
Einige sehr erstaunliche Erkenntnisse sind dabei zum Vorschein gekommen. Tiefkühlgemüse hat mehrere Vorteile gegenüber frischem Gemüse.
Tiefgekühlte Bohnen zum Beispiel besitzen bei minus 18 Grad noch nach einem Jahr ca. 80 Prozent des Vitamin C Gehalts. Frisches Gemüse hat bereits nach wenigen Tagen im Kühlschrank bis zu 60 Prozent des Gehalts verloren. Auch andere Vitamine und Nährstoffe bleiben bei Tiefkühlgemüse länger vorhanden.
Zudem steigert Tiefkühlgemüse die körpereigenen Abwehrkräfte und senkt das Krebsrisiko. Durch das Gefrieren werden, außer den Vitaminen, auch viele sekundäre Pflanzenstoffe konserviert. Bei frischem Gemüse gehen solche Stoffe schon nach wenigen Tagen verloren.
Tiefkühlgemüse ist also nach langer Aufbewahrungszeit immer noch frisch. Damit sollten alle gesundheitlichen Argumente gegen Tiefkühlgemüse vom Tisch sein.
Wer sich noch mehr informieren möchte, kann auf “tiefkühlkost.de” die Broschüre “Frische genießen mit Tiefkühlkost. Erntefrische auf Vorrat: Eine Studie zu verschiedenen Gemüsearten” herunterladen.
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3. Juli, 2007 um 08:07 Uhr
Wir verwenden beides: Frischgemüse nach Saison und möglichst nur aus der Region. Tiefkühlgemüse ist immer vorrätig, der eiserne Vorrat wenn saisonal nichts frisches erhältlich und wegen etwas entlegener Wohnstätte auch für den Fall von ganz schlechtem Wetter oder Krankheit. Wir finden das vernünftig! wer noch?
O.N./Niederösterreich