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Gesundheit — Behörden und Bahnen rauchfreiVon aku 17 Juli 2007
Jahrelang wurde diskutiert, am letzten Freitag fiel im Bundesrat endlich der Entschluss: in allen öffentlichen Bussen, Bahnen und Bundesbehörden darf ab Anfang September nicht mehr geraucht werden. Hiervon betroffen sind somit alle öffentlichen Verkehrsmittel, sowie Taxis.
Innerhalb der Bundesbehörden sind Ausnahmen möglich, dort können separate Raucherräume eingerichtet werden, die abgetrennt von den rauchfreien Räumen liegen. Busgelder in Höhe zwischen 5 und 1.000 Euro drohen dem, der sich an diese Regelung nicht hält. Zusätzlich wurde auch das Jugendschutzgesetz noch einmal verschärft. War es bisher 16jährigen möglich Tabakwaren zu erwerben, so wurde die Altersgrenze nun auf 18 Jahre angehoben. Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sprach in diesem Zusammenhang von einem „Meilenstein für den Nichtraucherschutz“, an den sich die Bundesbürger schnell gewöhnen würden. Doch dies soll erst der Anfang sein, man will seitens der Bundesregierung den Nichtraucherschutz weiter voran treiben. Ziel sei es, den Anteil an Nichtrauchern bei Jugendlichen weiter zu erhöhen. Bätzinger kündigte in diesem Zusammenhang ein Aktionsprogramm an, bei welchem vor allem auch die beliebte Wasserpfeife in ihrer Anwendung weiter eingedämmt werden soll. Das deutsche Krebsforschungszentrum hat Zahlen herausgegeben, nach denen jährlich rund 3.300 Menschen als Folge passiven Mitrauchens sterben. Das überall diskutierte „Rauchverbot in Gaststätten“ ist zur Ländersache erklärt worden. Bätzinger hofft, dass diese eine möglichst einheitliche Regelung finden und das Jahr 2008 rauchfrei gestartet werden kann. Die meisten Länder haben sich bereits für ein Rauchverbot innerhalb von Krankenhäusern, Landesbehörden, Kneipen und Restaurants ausgesprochen, Ausnahmen gelten nur in separat abgeschlossenen Räumen. Kommentar schreiben |
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