Gesundheit — Bei Bandscheibenvorfall ist nur noch eine kleine ambulante OP nötig!
Geschrieben von vs
Ganz viele Menschen in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen, deren Ursache ein Bandscheibenschaden ist. Früher war ein Bandscheibenvorfall eine heikle Angelegenheit, die mit einer größeren Operation einherging. Heute ist das anders.
Bei chronischen Bandscheibenschäden ist eine Medikamentöse Mikrotherapie einsetzbar. Dabei werden mit Hilfe von Mikroinstrumenten die Bandscheibe und der Nerv mit einem Betäubungsmittel und mit Cortison umspült. Der ambulante eingriff tut nicht weh und hat keine Nebenwirkungen, muss aber bis zum Ziel der Schmerzfreiheit einige Male wiederholt werden.
70 Prozent aller Patienten können so geheilt werden. Dann gibt es noch die Möglichkeit der Minimalinvasiven Chirurgie. Es wird dabei ein kleiner Schnitt in die Haut gemacht und mit Hilfe eines Endoskops wird die Bandscheibe dann abgetragen. Der Eingriff dauert eine halbe Stunde und man kann am nächsten Tag schon wieder nach Hause.
Die dritte Gängige Methode ist es, einen Schmerzkatheter zu setzen, der mehrer Tage intervallartige schmerzmittel abgibt. Die Gefahr, dass sich der Katheter verschiebt ist jedoch groß und es besteht eine große Infektionsgefahr, da der Katheter im Raum des Rückenmarks sitzt. Resultat kann dann auch eine Hirnhautentzündung sein. Diese Methode birgt weitaus mehr Risiken, als die beiden oben erwähnten.
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