Punkte 705
Gesundheit — Wechselwirkungen bei Medikamenten beachtenVon js 14 Februar 2007
Durch die Vielzahl der einzunehmenden Tabletten und Medikamente wird die Packungsbeilage oft nur überflogen oder erst gar nicht gelesen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass einige Nahrungsmittel die Wirkung bestimmter Medikamente aufheben oder verstärken können.Dabei kann es vorkommen, dass vereinzelte Nebenwirkungen verstärkt werden können oder der Behandlungserfolg ganz und gar ausbleibt.
Für Antibiotika gilt daher immer, dass diese nicht gemeinsam mit Milch oder Milchprodukten eingenommen werden dürfen. Denn die zeitgleiche Einnahme solcher Nahrungsmittel verhindert, dass die Wirkstoffe über die Darmwand in den Körper gelangen. Die Wirkung der Medikamente bleibt somit aus. Ratsam ist, zwischen der Einnahme von Antibiotika und Milchprodukten eine Pause von 2 Stunden einzuhalten, denn dann ist der Wirkstoff bereits in den Blutkreislauf gelangt und kann so seine Wirkung entfalten. Antibiotika schädigt bei längerer Einnahme die Darmflora. Nach der Antibiotika- Therapie kann die Einnahme von Milchprodukten wie Joghurt und Quark helfen, die Darmflora zu regulieren. Koffein hingen kann die wirkt in beide Richtungen, d. h. es kann Wirkungen verstärken aber auch vermindern. Bei Antibiotika und Magensäureblockern wird die Wirkung des Koffeins verstärkt, was zeitweise zu Herzrasen aber auch Schlaflosigkeit führen kann. Im Fall von Asthmamitteln wird die Wirkung von koffeinhaltigen Getränken gehemmt. Dies kann zu Schläfrigkeit und Krämpfen führen. Auch hier sollte ein Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme eingehalten werden. Antidepressiva vertragen sich nicht mit eiweißhaltigen Produkten wie etwa Käse, Fischkonserven und gesalzenen Heringen. Als Wechselwirkung sind hier Bluthochdruck und Unruhe erkennbar. Unabhängig von der Art des Medikamentes sollte während des Einnahmezeitraumes auf Grapefruits verzichtet werden. Die darin enthaltenen Flavonoide verstärken zumeist die Wirkung vieler Medikamente, da ein Enzym geblockt wird, welches für den Abbau der Medikamente in der Leber zuständig ist.
Keywords zu diesem Post:
verbrauchernews, gesundheit und medizin
Kommentar schreiben |
LoginBitte logge Dich hier ein:Kommentare |
|---|