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Handy — 15 Jahre SIM-KarteVon fc 4 Oktober 2006
Aus dem Mobilfunkbereich ist die SIM-Karte nicht mehr wegzudenken. Diese Woche feiert die fantastische Karte ihren 15. Geburtstag.
Eine SIM-Karte ist ein kleiner Prozessor mit einem eigenen Speicher, der durch den PIN-Code vor unerlaubten Benutzungen geschützt wird. Neben den persönlichen Daten werden Informationen über die gesperrten Netze gespeichert. Der Vorteil der SIM-Karte liegt in der Flexibilität, die Karte in ein beliebiges Handy einzusetzen und sofort seine Daten zu Verfügung zu haben. Die erste SIM-Karte wurde 1991 von einer Münchner Firma hergestellt und mit einer geringen Anzahl von 300 Stück zu Testzwecken ausgeliefert. Mit einer Entwicklung, die niemand vorhersehen konnte... Auf einem Speicherplatz von nur 3 Kilobyte wurden die Benutzerdaten im Jahr 1991 auf dem Handy abgespeichert. Der kurze Zeit später folgende SIM-Toolkit ermöglichte dem Nutzer erstmals unterschiedliche Applikationen auf dem Handy abzulegen. Einige Jahre danach hielt die Java-Software ihren Einzug. Mit einem Preis von 15 Euro war die Anschaffung einer SIM-Karte noch relativ teuer. Heute sind die SIM-Karten zu Niedrigpreisen erhältlich. Derzeitige SIM-Karten bieten Speicherplätze in der Größenordnung Mega- bis Gigabyte und sind technologisch sehr hoch entwickelt. Neben den Telefon- und Notizbüchern lassen sich SMS, gewählte Rufnummern sowie Fotos, Videos, Musik oder Spiele problemlos speichern. An einer Verkaufszahl von über 5 Milliarden Stück kann man die Beliebtheit der kleinen Karte erkennen. Mit der Entwicklung von ProxSIM, einer kontaktlosen Schnittstelle, können Daten zwischen Lesegeräten am PC und dem Handy ausgetauscht werden. SIM-Karten mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten finden Sie im Preisvergleich. Kommentar schreiben |
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