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Heizkosten — sparen mit Wärmepumpen

Von js 10 Juni 2007
 
Angesichts der steigenden Preise für Gas oder Öl, sind viele Hausbesitzer auf der Suche nach alternativen Energiequellen. Einen besonderen Run erleben Wärmepumpen, die ein effektives und ökologisches Heizen der Wohnräume ermöglichen.
More...Wärmepumpen ziehen gespeicherte Wärme aus dem Erdreich, nutzen also folglich die Sonnenenergie. In Verbindung mit Erdkollektoren, kann die Sonnenenergie gespeichert und in den Wintermonaten verwendet werden. Zwar liegen die Anschaffungskosten mit schätzungsweise 15.000,- Euro im oberen Bereich, jedoch rechnet sich diese Investition recht zügig.


Wärmepumpen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Prinzipiell lassen sich Wasser/Wasser-Pumpen, Sole/Wasser-Pumpen und Luft/Luft-Pumpen unterscheiden.


Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich eine Wärmepumpe sehr gut optimieren, so dass kein zusätzliches Öl oder Gas benötigt wird. Wichtig ist vor allem, dass das Wohnhaus eine entsprechende Dämmung erfährt. Laut Stiftung Warentest sind vor allem Dämmungen, die der Energiesparordnung EnEV entsprechen, empfehlenswert.


Ein optimales Ergebnis erreichen Sie ebenfalls, wenn Heizung und Wärmepumpe Hand in Hand arbeiten. Am besten eignen sich so genannte Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen.


Auch in Hinblick auf die aktuellen Klimadiskussionen, haben Hausbesitzer mit einer Wärmepumpe einen sehr guten Stand. Der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß sinkt erheblich. Jedoch setzt dies eine gute Dämmung und Heizanlage voraus.


Ist ein hoher Grundwasserspiegel vorhanden, sollte diese entsprechend genutzt werden. Denn Grundwasser liefert mehr Wärme als alle anderen Quellen. Sollten Sie derartige Vorkommen auf Ihrem Grundstück haben, nutzen Sie diese.


Vorsicht sollte jedoch beim Wasserspeicher geboten werden. Durch fehlende Zirkulation kann es zur Bildung von Keimen kommen, unter anderem auch von Legionellenstämmen. Legionellen rufen schwere Durchfallerkrankungen hervor. Das Wasser sollte daher regelmäßig auf ca. 70° C erhitzt werden, um eben diese Keime abzutöten. Viele Pumpen bieten jedoch bereits einen Schutz und besitzen ein automatisches Erhitzungsprogramm.

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