iPhone — T-Mobile gewinnt Streit um Zwangsbindung
Geschrieben von tm
Nach einem langen Streit zwischen Vodafone und T-Mobile, um die Zwangsbindung des iPhones an den Handy-Vertreiber, haben jetzt die Richter entschieden.
Am Dienstag entschied das Hamburger Landgericht für den Telekom-Sprössling T-Mobile. Somit wurde die einstweilige Verfügung, die Vodafone am 12. November erreichen konnte, unwirksam. Diese zwang T-Mobile, das iPhone auf Wunsch ohne Vertragsbindung zu verkaufen. Allerdings kostete das Handy dann stolze 999,- Euro.
Die Richter des Landgerichts konnten in dem Exklusiv-Vertrag zwischen Apple und T-Mobile keine kartellrechtlichen Bedenken äußern. Auch unlauterer Wettbewerb komme nicht in Betracht. Lediglich eine Änderung hat der Rechtsstreit hervor gebracht: Nach Beendigung des 24-monatigen Vertrags muss T-Mobile das iPhone kostenlos entsperren, damit der Kunde das Gerät auch mit einem anderen, neuen Vertrag nutzen kann.
Zwar hat Vodafone vor dem Urteil angekündigt, dass sie keine weiteren Instanzen in Anspruch nehmen möchte, dies bleibt jedoch noch abzuwarten.
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18. August, 2008 um 10:54 Uhr
[…] Kein Wunder, dass auch Betrüger als Trittbrettfahrer auf den Zug anspringen denn wo Knappheit und unnatürlich überhöhte Bedürfnisse bestehen sind diese stets zur Stelle. Der zeitgeist macht aus seiner Apple-Kritik stets keinen Hehl, dies ist einer der Gründe. In letzter Instanz ist nicht nur der Betrüger sondern Apple selbst für solche Betrügereien verantwortlich. Die Käufer werden geprellt aufrund der Apple-Verkaufspolitik. Sonst wäre es gar nicht soweit gekommen. Mich wundert, dass da nicht längst unlauterer Wettbewerb vor Gericht festgestellt wurde. Ich kann potentiellen iPhone 3G Käufern nach wie vor nur dazu raten sich eine der auf dem freien Markt erhältlichen iPhone-Alternativen zu erwerben. […]