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Konsolen — G.A.M.E. vs. CSU

Von pr 16 Januar 2007
 
Nach den zuletzt kritischen Äußerungen der CSU zum Thema Videospiele, meldet sich nun der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, G.A.M.E., zu Wort.Ein Verbot von sogenannten „Killerspielen“ ist nicht tragbar. „Hoch spezialisierte Arbeitsplätze im Schnittbereich von Technologie und Kultur sind gefährdet“, so G.A.M.E..
Zusätzlich weißt G.A.M.E. auch noch auf gesellschaftliche Konsequenzen hin:

"Die meisten jungen Menschen wissen, dass ein Verbot von Killerspielen in Deutschland unnötig, unsinnig und ausschließlich politisch motiviert ist. Die latente Kriminalisierung von Computerspielern durch die Begrifflichkeit 'Killerspiele' führt bereits jetzt zu einer enormen Politikverdrossenheit unter Jugendlichen."

Der Geschäftsführer von G.A.M.E., Stephan Reichart, fügt an, dass diese Politikverdrossenheit zu einem Verlust von Wählerstimmen für die CSU führt und nicht zuletzt greife selbst das Verbot einer kleinen Menge an Spielen in das Recht der Erwachsenen auf Kultur ein. Filme und Bücher dürfen sich hingegeben problemlos dem Stilmittel der Gewalt in Deutschland bedienen – ohne Angst vor einer Zensur haben zu müssen.

Letztendlich fordert G.A.M.E., "von dem Vorhaben Abstand zu nehmen, die bereits vorbildlichen und absolut bewährten Jugendschutzbestimmungen im Bereich der Computerspiele in Deutschland durch ein 'Kulturverbot' ersetzen zu wollen."

Bleibt abzuwarten, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Hier ist sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen…

Wir bleiben dran!
Keywords zu diesem Post: verbrauchernews, spielekonsole
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