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Konsolen — Studie: Spielen tut gutVon pr 18 Januar 2007
In der Januarausgabe des Magazins „Motivation and Emotion“ findet man eine interessante Studie über Videospiele. Darin wird untersucht, wieso der Mensch überhaupt zur Spielkonsole greift und wieso das aufhören so schwer fällt.1000 Personen wurden in vier Gruppen eingeteilt, die jeweils verschiedenste Spiele testen mussten. Vor und nach dem Spielen wurden die Gamer dann in Interviews über Motive und ihre Einstellung zum Spiel befragt. Es ist nicht nur der Spaßfaktor der viele Gamer an die Konsole bindet. Nein, es gibt durchaus andere Faktoren, die uns längerfristig spielen lassen.
"Unsere These ist, dass die psychologische Anziehungskraft von Spielen zu einem großen Teil auf die Fähigkeit, ein Gefühl von Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit (zu anderen), zu erzeugen, zurückzuführen ist", sagte Richard Ryan, Leiter der Untersuchung. Er sagt, dass Spiele nicht nur motivieren weiterzuspielen, "zumindest kurzfristig wirken sie auch auf das psychologische Wohlbefinden aus und erweitern dieses." Bei Menschen, die häufig MMO-Titel spielen, sei vor allem der Bedarf und Wunsch nach Verbundenheit ein wichtiger Faktor, der die Spieler motiviert. Nicht alle Games seien in der Lage, psychologische Grundbedürfnisse zu befriedigen, aber die Produkte, die es am besten schafften, seien auch die, die Spieler am ehesten wieder und wieder konsumieren würden. Spielen tut gut – also bitte weitermachen!
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verbrauchernews, spielekonsole
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