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Musik — Mark Medlock zurück an der Spitze

Von aku 1 August 2007
 
Für die Ermittlung der Ranglisten in den deutschen Album- und Singlecharts gelten neue Regeln: Demnach zählt der Umsatz, der mit dem Album bzw. der Single erzielt wurde und nicht mehr, wie es bisher war, die verkaufte Stückzahl. Zudem hat sich eine weitere Neuerung ergeben: ab sofort werden für die Charts auch Titel zugelassen, die es nur im Internet gibt.

Dies ist durchaus positiv zu begrüßen, wird man damit endlich den aktuellen Entwicklungen in der Musikbranche gerecht. Allerdings dürfte es für die Internet Titel äußerst schwer werden nach den neuen Regelungen unter die Top Ten zu gelangen. Denn schließlich sind die Downloads meist erheblich preisgünstiger als eine Single im Laden. Durch die neue Regelung haben sich in den Charts nur geringfügige Änderungen ergeben: Aber immerhin schaffte es Marc Medlock sowohl mit „Mr. Lonely“ in den Alben, als auch mit der Single „You can get it“ zurück auf Platz eins. Damit verwies er bei den Alben die Sängerin LaFee und bei den Singles Monrose. Doch die Änderungen in der Ermittlung stoßen auf geteilte Meinungen. Einerseits spiele somit der Wert eines Tonträgers eine größere Rolle, so Heinz Canibol von Hamburger Labels 105 music. Mit dieser Bewertung werden künstliche hohe Stückzahlen durch extreme Dumping-Preise unterdrückt. Der Handel sieht dies mitunter aus einer ganz anderen Perspektive. Die Planerin eines Elektronik-Marktes war der Meinung, dass die Preisunterschiede die Ergebnisse verfälschen könnten und die Aktualität der Charts damit in Frage gestellt sei.
Keywords zu diesem Post: musik und film, verbrauchernews, unterhaltung
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