Die Aktualität dieser Seite ist kaum zu unterbieten!!!
Sonntag. 12.August 2007
Punkte 1290
Aktuelle ÖlpreisentwicklungVon ts 6 August 2007![]() Der Preis für Rohöl ist am Freitag weiter gefallen und notiert mittlerweile wieder unter der Marke von 76 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der führenden US-Sorte WTI kostete am Abend 75,45 US-Dollar. Das waren 1,41 US-Dollar weniger als am Donnerstagabend zu Handelsende (Schlusskurs: 76,86 US-Dollar) in New York. Damit lag der Schlusskurs 3,32 Dollar bzw. 4,21 Prozent unter der neuen Rekordmarke vom Mittwoch. Ölhändler an den Rohstoffbörsen in New York und London richten zur Zeit wieder ihr Augenmerk verstärkt auf die Wetterlage vor der Ostküste der USA und insbesondere auf den Golf von Mexiko. Die Sturmsaison (August bis Oktober) hat gerade begonnen und Meteorologen zeigen sich bereits über gestiegene Wassertemperaturen im Golf von Mexiko besorgt. Temperaturen über 30 Grad Celsius bedeuten beste Bedingungen für zerstörerische Hurrikane. In 2005 hatten die Hurrikane Rita und Katrina Dutzende von Förderplattformen im Golf von Mexiko zerstört und eine Reihe von Raffinerien lahm gelegt und somit für sehr hohe Ölpreise gesorgt. Aktuelle Empfehlung: Als Endverbraucher steht man derzeit vor einer schwierigen Entscheidung: Soll man nun zum aktuellen Höchststand in 2007 seine Heizölreserven wieder auffüllen oder weiter auf niedrigere Preise hoffen? Fundamentale Nachrichten wie z.B. mögliche Wirbelstürme und auch charttechnische Trends sagen eindeutig höhere Heizölpreise voraus, so dass man ohne allzu schlechtes Gewissen auch in einer derartigen Situation Heizöl beziehen darf. Kleine Ölpreisprognose: Da der Ölpreis mittlerweile das Allzeithoch aus August 2006 mit 78,40 US-Dollar überholt hat, werden wieder einige Analystenstimmen lauter, die einen Ölpreis von 100 US-Dollar prognostizieren. Charttechniker sehen aufgrund der neuen Rekordmarke ihre jüngsten Prognosen bestätigt und prognostizieren bereits in kurzer Zeit einen Ölpreis von über 80 US-Dollar. „Aufgrund des ständig steigenden Bedarfs ist der Markt wie eine gespannte Feder“, sagt John Kilduff, von Man Financial. „Sollte es jetzt wegen eines Wirbelsturms oder eines Problems in geopolitischen Brennpunkten wie Nigeria oder dem Iran zu Förderausfällen kommen, würde der Preis einen wahren Satz machen“, warnt Harry Tchilinguirian von BNP Paribas. Seit Anfang des Jahres sind die Preise für Rohöl um mehr als 50 Prozent gestiegen. Analysten von Goldman Sachs werden da schon konkreter: Aufgrund der steigenden Nachfrage im Herbst und Winter könnte der Ölpreis noch vor Jahresende auf 95 Dollar ansteigen, so das Investmenthaus. Die Citigroup sieht die Prognose hingegen nicht ganz so finster: „Wir haben bereits einen Nachfrageüberschuß an Rohöl eingepreist“, so Tim Evans von der Citigroup. Wenn dieser eintrete, würden die Preise nicht weiter nach oben schießen. Der tägliche Heizöl-Marktbericht wird Ihnen präsentiert von: Getoil.de - Ihr Lieferant für Heizöl & Diesel in Hamburg Kommentar schreiben |
LoginBitte logge Dich hier ein:Kommentare |
|---|