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Sex — Intelligente Menschen sind länger jungfräulich

Von tm 19 September 2007
 
Und wieder einmal bestätigt sich ein altes Vorurteil: Die Streber und Intelligenzbolzen bleiben beim Sex länger auf der Strecke. Lasst uns doch einmal darüber philosophieren...

Für Tyler Cowen, Wirtschaftswissenschaftler an der George Mason University (USA) steht fest, je höher der IQ, desto später entwickelt sich der Sexualtrieb. Bei einer Studie, für die der Wissenschaftler bereits im Jahr 2000 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren befragte, stellte sich heraus, das die Teilnehmer mit einem IQ über 100 deutlich weniger Sex hatten, als die, die einen niedrigeren IQ aufwiesen.

Letztendlich kann sich die Chance an jedem IQ-Punkt festmachen lassen. Pro IQ-Punkt, der über die 100 hinausgeht, verringert sich die Erfahrung mit Sex um 2,7 Prozent bei Männern und 1,7 Prozent bei Frauen.

Für Cowen sind Kopflastigkeit und schlichtes Desinteresse die Gründe. Vor dem Flirten überdenken intelligente Menschen anscheinend zuerst die Konsequenzen und die möglichen Negativerfahrungen. Zudem seien sie mehr damit beschäftigt, sich intelektuellen Zielen zu widmen.

Da stellt sich doch die Frage, ob die Intelligenz den evolutionären Fallstrick der Menschheit bedeutet, wenn jeder Hirni beim Abwägen der Vor- und Nachteile lieber den Schwanz einzieht, anstatt sich blind und unbedacht in ein Abenteuer zu stürzen? ;)
Keywords zu diesem Post: sonstiges, verbrauchernews
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