Software — Trojaner erfolgreich bekämpfen
Geschrieben von js
Trojaner sind gefährliche Werkzeuge von Hackern und bleiben oft von den Betroffenen unbemerkt.
Die Schädlinge gelangen meist durch Email-Anhänge oder auch Downloads auf den Computer und suchen sich dann ihren Platz in den Autostart-Programmen. Die Taktik des Trojaner besteht darin, bei jedem Start des Computers ausgeführt zu werden.
Der Nutzer sollte daher zunächst seine Autostart-Programme überprüfen, um den Schädling zu entdecken. Hierfür eignet sich beispielsweise die Anwendung „Runalyzer“ von Spybot. Wenn Sie den Runalyzer über Ihr System laufen lassen, erhalten Sie im Anschluss eine Übersicht aller Autostart-Programme.
Eine weitere nützliche Software ist der Process Explorer von Sysinternals. Das kostenlose Tool kann hier herunter geladen werden und untersucht alle laufenden Prozesse auf Schaddateien und Trojanern. Auch hier erhalten Sie eine zusammenfassende Übersicht aller aktuellen Prozesse. Diese kann dann entsprechend geprüft und auffällige Anzeigen detaillierter angezeigt werden.
Werden Ihnen von den beiden vorbenannten Programme Schaddateien angezeigt, können Sie diese im Internet überprüfen und weitere Informationen zur Bekämpfung einholen. Hier empfiehlt sich beispielsweise www.viruslist.com.
Haben Sie die Trojaner von Ihrem Computer entfernt, ist es noch wichtiger einen Neubefall zu verhindern. Achten Sie vor allem, dass die Sicherheitsupdates vom Microsoft Betriebssystem ausgeführt werden, denn nur so werden eventuelle Sicherheitslücken geschlossen. Weiterhin sollte eine aktuelle Anti-Viren-Software installiert werden. Aufgrund der immer schneller wechselnden Viren und Würmer empfiehlt sich ein regelmäßiges Update der Software. Die meiste Anti-Viren-Software stellt automatisch eine Verbindung zu seiner Datenbank her und holt selbstständig neue Viren-Updates ab.
Beim Surfen und beim Versenden von Email sollten Sie darauf achten, welche Programme Sie nutzen. Wie schon oft berichtet wurde, weist beispielsweise der Internet Explorer von Microsoft Sicherheitslücken auf. Alternativ kann ein anderer Browser und ein anders Email-Programm genutzt werden, beispielsweise Mozilla Firefox und Mozilla Thunderbird.
Verwandte Themen im Consumerblog:
Keine verwandten Themen vorhanden...
Artikel hier empfehlen:
Keywords zu diesem Post: none







