Zeitarbeit - der Markt der Zukunft!
Geschrieben von vs
Es ist traurig aber wahr: in 2007 wurden die meisten neuen Arbeitsstellen von Zeitarbeitsfirmen geschaffen!
Ganz an der Spitze liegt die Firma Ransdstad mit über 10.000 besetzten Arbeitsplätzen! Manpower und Addecco folgen dem Spitzenreiter dicht, etwas weiter abgeschlagen liegt die Firma Persona Service, die aber immernoch unter den Top 10 der Arbeitsplatz-Schaffer ist!
So soll sich nun die Frage stellen: Ist das eine Form der Arbeit, die sich in Zukunft durchsetzen wird? Arbeiten wir irgendwann nicht mehr direkt für Firmen, sondern werden nur noch geleast oder gemietet bei Bedarf? Der Trend scheint sich in genau diese Richtung zu entwickeln!
Eigentlich könnte man jetzt sagen: Naja, besser als garnichts, doch der Schein trügt! Mehr als ein Drittel der durch Personalleasing-Firmen geschaffenen Stellen sind im Niedriglohnsegment. Dazu gehören Servicemitarbeiter für Burger King und McDonalds oder vergleichbares in der Dienstleistungsbranche für ein paar Euros in der Stunde!
Als einzige Einzelfirmen, die 2007 viele Stellen geschaffen haben, nennt das Istitut Fesenius (Pharmaunternehmen), Bosch und die Lufthansa.
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16. März, 2008 um 09:46 Uhr
Wenn ich das schon lese: “Nutzen Sie die Zeitarbeit als Sprungbrett in den nächsten Job”; die einzigen, die daran kräftig verdienen, sind die Zeitarbeitsfrimen, und die wenigsten werden in einen festen Job übernommen. Warum nennt man das Kind nicht beim Namen? Sklavenarbeit!!! Es kann doch nicht sein, daß jemand, der 40 Stunden oder mehr in der Woche arbeitet, auf staatliche Hilfe angewiesen ist, weil er von seinem Lohn nicht einmal auf unterstem Niveau leben kann.
Das ist dann der immer wieder von der Merkel beschworene Aufschwung, an dem angeblich alle teilhaben; mir ist bisher noch keiner begegnet, der diese Meinung unterstützt. Außer natürlich unsere “Volksvertreter”; die erhöhen sich ihre Diäten mal eben um schlaffe 10%, weil sie ja sonst so wenig haben. Das einzige, was die sich vertreten, sind die Füße… ganz sicher ab nicht das Volk.
So lange die etablierten Parteien das Sagen haben und die Bürger sich nicht endlich zur Wehr setzen, wird sich daran aber auch nichts ändern. In anderen Ländern geht es doch auch… siehe z.B. Frankreich. Aber da hält das Volk eben zusammen und geht auch für Belange auf die Straße, die andere betreffen. In Deutschland wird man so etwas wohl eher nicht erleben; da steht jeder schön versteckt hinter seiner Gardine und denkt: ‘was geht es mich an, laß doch die anderen machen’.
Also machen wir schön so weiter, bis die wenigen Reichen alles und die vielen Armen gar nichts mehr haben; sehr weit entfernt davon sind wir sowieso nicht mehr.
16. März, 2008 um 10:39 Uhr
Dem kann man nichts mehr hinzufügen, denn die Tatsachen wurden genannt und die Wahrheit gesagt.
16. März, 2008 um 13:47 Uhr
Bleibt nur zu hoffen und zu wünschen,dass mal wieder jemand den Anfang macht und das müde Volk gegen diese Staatsabzocke der unteren Bevölkerungsschicht mobilisiert.Das hat ja 1989 auch funktioniert.Wer ist denn nun das Volk?
16. März, 2008 um 15:09 Uhr
Wer der Verbrecherstaat ist ist ja wohl klar, die DDR zumindest nicht, bei all den auch negativen Dingen und der Verweigerung der Reise- und z.T. Meinungs-freiheit die da waren. Aber so viel Elend wie in diesem turbokapitalistischen Selbstbedienungsladen BRD gab es dort nicht. Erst wenn die Armut bei 70 % der Bevölkerung angekommen ist befinden sich die Ratten auf der Flucht oder wir brauchen mal wieder einen neuen Krieg.
16. März, 2008 um 16:59 Uhr
Ich bin mit meiner ZAF zufrieden. Ich bekomme ein zufriedenstellendes Gehalt und verdiene kaum weniger als Kollegen (Dank steuerfreier Zuschläge).
Die Nachverhandlung bei meiner ZAF hat mein Gehalt noch mal aufgebessert.
Und per ESt-Erklärung zahlt mir das Finanzamt noch einen Teil meiner Lohnsteuer zurück
Somit kann ich (kurzfristig gedacht) nicht über ZA klagen.
17. März, 2008 um 08:46 Uhr
Als ich mal vor 4 Jahren arbeitslos wurde und zum Arbeitsamt ging, mußte
ich nach 3 Wochen, obwohl ich mich selbst intensiv beworben habe, einen
Zeitarbeitsjob annehmen, bei dem ich weit weniger als das Arbeitslosengeld
erhalten habe. Zum Glück habe ich nach nicht ganz drei Monaten wieder eine
Festanstellung gefunden. Die Zeitarbeit ist Sklavenarbeit, man bekommt nicht
mal einen Brückentag für die Überstunden frei, selbst wenn die Stelle für die
man tätig ist, nichts dagegen hätte. Mir wurde gesagt, das muss man vorher beantragen und dann wird entschieden, ob sich das für die Zeitarbeitsfa. rentiert.
Ich frag mich nur, wie Leute, die nichts gespart haben ihre Miete und Lebenshaltungskosten weiterzahlen können. Man rutscht doch dabei in die Armut und ins sozial Aus ab. Ich bekomme immer einen dicken Hals wenn bei meinem jetzigen Bürojob Zeitarbeitsfirmen anrufen und für sich werben. Die klingeln so ca. 4 - 5 mal die Woche bei uns durch. Zum Glück werden bei uns Leute fest angestellt.
22. März, 2008 um 16:04 Uhr
Der trend geht doch schon seit Jahren in diese Richtung,Stellenabbau,Verlagerung der Arbeitsplätze in osteuropäische Länder und öffentliche Epressung unseres Staates unter dem Motto,spielst Du nicht mit,gehen wir ins Ausland.
Im Hinterkopf der Politik steht die Entwicklung Deutschland zu einem Niedriglohn Sektor zu machen,Zeitarbeiter Firmen machen es für Unternehmer bequemer und einfacher im Hinblick auf Kündigungs-Fristen etc.
Das alles in der Hoffnung in Europa wenigstens in dieser Richtung etwas zu erreichen.Aber wen wundert das auch,nach Jahren der Misswirtschaft,Korruption und mangelnder und stets sinkenden Investitonen in die Bildung und Ausbildung.
Und im Übrigen wer wundert sich über diese Firmen,angesichts des über Jahre gleich bleibend schlechter Ergebniss im Versuch Arbeitsplätze zu schaffen duch das Arbeistamtes,oder der Bundesanstalt für Arbeit wie man sich heute nennt.
Es wird Zeit für einen neuen Wind in unserm Land,der Dieser Entwicklung und dem Ausverkauf unseres Landes entgegen tritt.Auf das kommende Generationen dies nicht als Normal erleben werden.
27. Oktober, 2008 um 21:00 Uhr
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger.
Volksvertreter verkaufen…